Bike Tage in der Lenzerheide vom 23 – 26. Juni 2026
Am 23. Juni morgens um 06.30 Uhr starteten 6 Männerriegler ihre Bike-Ferien in der Lenzerheide. Die Fahrt ins Bündnerland verlief trotz hoher Verkehrsdichte problemlos und bereits vor 10 Uhr konnten wir unsere Zimmer im Hotel Dieschen beziehen. Zum Start zur ersten Tour gesellte sich noch Radi zur Gruppe. Er wohnte auf dem Campingplatz und hat als einziger «Bio-Biker», d.h. ohne elektrische Unterstützung , alle Touren mitgefahren.
Die erste Tour führte uns von der Lenzerheide über Sporz und Tgantieni ( z.T. auf Umwegen) nach Churwalden, wo wir uns mit der Bahn nach Heidbüel fahren liessen. Weiter gings dann auf schönen Wegen und Trails zurück zur Lenzerheide.
Am Mittwoch war die Königsetappe angesagt. Start war um 08.30 Uhr. Zuerst gings über Parpan stetig aufwärts Richtung Joch (2020 m), dann auf recht ruppigen und anspruchsvollen Trails über die Hühnerköpfe zur Ochsenalp. Hier konnten wir uns und den Akkus wieder etwas Energie zuführen! Dann gings oberhalb von Arosa steil bergauf zum Hörnli (2511 m). Weil die Urdenbahn noch nicht in Betrieb war, nahmen wir den teilweise schneebedeckten und ruppigen Weg zum Urdenfürggli (2546 m) unter die Räder respektive unter die Füsse! Vom Urdenfürggli gings dann nur noch bergab über die Alp Scharmoin nach Lenzerheide.
Am dritten Tag stand die Tour über den Piz Scalottas auf dem Programm. Zuerst führte der Weg über Parpan nach Churwalden, wo wir wieder per Bahn zum Heidbüel fuhren. Von hier fuhren wir auf teilweise steilen Wegen Richtung Piz Scalottas. In der June Hütte gab es die wohlverdiente Pause. Am Nachmittag kamen wir leicht von der geplanten Route ab, konnten aber auf schönen Naturtrails und Wegen runter ins Tal biken. Wer nicht genug hatte, fuhr noch die Downhill Strecke («Chügelibahn») gleich neben unserem Hotel.
Die Abschlusstour ging in Richtung Albula. Zuerst führte der Weg über Tiefencastel, Alveneu Bad, vorbei am Landwasserviadukt nach Filisur. Auf dem Rückweg gab es einen eindrücklichen Abstecher ins Dorf Brienz. Gegen 15 Uhr waren alle wieder beim Hotel, die Bikes und das Gepäck wurden verladen und nach einer kurzen Pause traten wir die Heimreise an.
Insgesamt sind wir in diesen vier Tagen 12 Stunden im Sattel gesessen, sind 165 km gefahren und haben über 4000 Höhenmeter geschafft.
Im Hotel Dieschen waren wir sehr gut aufgehoben. Der Tag begann jeweils mit einem reichhaltigen Zmorge- Buffet, auf den Weg gab es ein Lunchsäckli und am Abend ein leckeres Nachtessen. Das Personal war sehr nett und stets zu einem Spass aufgelegt.
Erich hat diese Tage für uns bestens organisiert und als Guide (der mit dem roten Helm!) alle Touren bestens vorbereitet und geführt. Das war super. Herzlichen Dank!! Ein besonderes Dankeschön geht auch an Markus, unseren sicheren und zuverlässigen Chauffeur.















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