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Biketage im Engadin

Am Donnerstag (Fronleichnam) um 6 Uhr 15 fuhren 19 Männerriegler mit dem Bus Richtung Engadin, die Bikes verladen im Anhänger. Die Gruppe mit E-Bikes fuhr von Suosch nach Celerina, während die andern nach Morteratsch fuhren und dort ihre Biketour begannen. Gleich ging es steil hoch zum Bernina Hospiz. Vom Pass gings weiter Richtung Poschiavo auf einem schwierigen single Trail. Im Belvedere, natürlich mit schönster Aussicht auf das Puschlav, gab es eine Mittagspause. Während die Biker mit Motor viel Zeit mit Reparaturen verbrachten und nur bis nach Cavaglia kamen, schafften es jene ohne Motor bis Poschiavo. Mit dem Zug ging es dann wieder retour zum Bernina Hospiz. Da eine Schlechtwetterfront im Anzug war, fuhren die einen mit dem Bus nach Celerina,  während der harte Kern mit dem Bike ins Tal fuhr und ziemlich durchnässt und fröstelnd in Celerina ankam.

Am Freitag fuhr die Gruppe mit den E-Fahrrädern nach Sils Maria, ins Val Fex und zurück entlang dem Lej da Stax nach Celerina. Die Biker begaben sich ins Alpgebiet südlich des Piz Nair, zur Alp Muntatsch und Suvretta, dann nach Silvaplana, Surlei und St. Moritz auf schönen Bikewegen zurück nach Celerina.

Am Samstag war Dauerregen angesagt, und tatsächlich regnete es schon am morgen, so dass keine Motivation für grössere Touren vorhanden war. Ein paar Hartgesottene fuhren trotzdem los nach La Punt und ins wilde Seitental Val Chamuera bis zur Alp Serlas und zurück nach Celerina um ihre Regenkleider zu testen. Die restlichen verbrachten den Tag mit Bahn- oder Busfahren und mit einer Stadtbesichtigung in St. Moritz.

Am Sonntag waren die Berge noch mit Restbewölkung und Nebel verhangen. Jedoch bei trockenem Wetter starteten die Biker Richtung La Punt, dann der normalen Passtrasse entlang auf den Albulapass. Auf verschiedenen Wegen oder Trails gings dann runter ins schmucke Bergdorf Bergün. Nach dem Mittagessen gings nach Tiefencastel zum Bikeverlad. Die Radfahrer fuhren zum Stetzerwald und nach Morteratsch, wo man einmal mehr festetellte, wie stark die Gletscher schmelzen. Nach dreistündiger Busfahrt kamen wir um ca 19 Uhr zurück nach Malters. Trotzdem nicht alle Touren planmässig durchgeführt werden konnten, da oberhalb 2000m noch zu viel Schnee lag, und es am Samstag regnete, waren es 4 erlebnisreiche Tage in wunderschöner Natur mit gemeinsamem Fitness und gemütlichem Beisammensein.

 

Vielen Dank den Organisatoren Ignaz Amrhyn, Radi Bieri, Markus Zrotz und den Chauffeuren Erwin Kottmann und Ferdi Huber

 

20. - 23. Juni 2019